Dienstag, 22. Oktober 2013

Alternative Wirklichkeit: Wer will die Grüne Peter?

Ihr Gespür für Machtspielchen und Taktik hat Simone Peter bereits bei den Saar-Grünen unter Beweis gestellt, als sie sich von Hubert Ulrich auf den Kuhhandel mit dem geteilten Fraktionsvorsitz im Landtag einließ. Wir erinnern uns: Weil die Fraktion (bestehend aus zwei Mitgliedern: Ulrich/Peter) sich nicht über den Fraktionsvorsitz einigen konnte, wurde er (und die Bezüge für den Fraktionsvorsitz) aufgeteilt: 2,5 Jahre für jeden, wobei Hubert Ulrich die ersten 2,5 Jahre bekam. Man musste kein Prophet sein, um damals die Prognose treffen zu können, dass - egal wie - Simone Peter nie im Leben ihren Teil des Fraktionsvorsitzes antreten werde. "Bis dahin fließt noch viel Wasser die Saar herunter", war in gut und nicht so gut unterrichteten Kreisen der Tenor. Wie es jetzt kam, war gewiss nicht geplant, aber doch sehr willkommen! Hubert Ulrich war bestimmt nicht traurig, seine Grüne Peter loszuwerden. Gibt es doch im engeren Führungskreis der Saar-Grünen Personal, mit dem er besser kann...

Nun kann man nur spekulieren, wie die auf bundesebebene recht unbekannte Simone Peter zu der Ehre kommt, Grünen-Prateivorsitzende werden zu sollen...
Liegt es an der erfolgreichen Arbeit des Günen-Landesverbandes an der Saar, der regelmäßig die bundesweit schlechtesten Landtagswahl- und Bundestagswahlergebnisse einfährt?   Eher nicht!

Oder liegt es daran, dass sie sympathisch ist? Süß aber doof, vielleicht?

Denkbar ist, dass der Entscheidung, Frau Peter auf den Chefsessel der Bundes-Grünen zu hiefen, eine Rundmail an die Landesvorsitzenden der Grünen voranging:

"Liebe Freundinnen und Freunde, 

wir suche eine oder einen Doofen, den wir, bis sich die Bundestagswahlwogen wieder geglättet haben, als Bundesvorsitzende/n in den Wind hängen können. Weiß vielleicht jemand eine oder einen, die/der das machen könnte?

Mit grünem Gruß
Die Grünen aus Berlin

PS.: Es gibt auch keinen Gegenkandidaten!" 

... oder so.

Da hätte der Landesvorsitzende der Günen an der Saar, Hubert Ulrich, nicht lange überlegen müssen. Klar würde er da eine kennen...

Der Rest könnte bereits Geschichte sein oder nur eine alternative Wirklichkeit.

Schaun wir mal!

Mittwoch, 7. August 2013

Das Leben? Erzählt mir nichts vom Leben!




Das Leben ist, …

… wie eine Eichhörnchen. Wenn man nicht genau hinschaut, kann man es mit einer Ratte verwechseln.
… wie ein Butterbrot. Isst man es auf, ist es weg!
… wie ein Haus. Man muss nur klingeln, und wenn jemand da ist, darf man vielleicht rein.
… wie ein Hund. Wenn man pfeift, kommt es.
… wie ein Porsche. Man muss aufpassen.
… wie Miesmuscheln in Weißweinsoße. Ganz gut, aber nichts für jeden Tag.
… ist wie eine Weide. Erst fressen die Kühe all dein Gras und dann scheißen sie auch noch auf Dich.
… wie ein fremder Planet. Weit weg und unbewohnt.
… wie ein Toastbrot, wenn man nicht dabei bleibt, wird es erst braun, dann schwarz und dann kann man es wegwerfen.
… wie ein Eis. Man will eigentlich Erdbeere aber meistens ist nur noch Vanille da.
… eine wie Tasse. Entweder leer oder halb voll mit kaltem Kaffee.
… wie ein Wiener Schnitzel. Nichts besonderes, aber eigentlich ganz ok.
… wie eine Woche, nur ohne Sonntag.
...  wie eine Katze. Es kommt nur, wenn es was will. 
… ein Big Mac. Es sieht auf Fotos besser aus als in echt.
… wie ein lustiger aber schlechter Werbespot. Man erinnert sich zwar daran, weiß aber nicht mehr um welches Produkt es ging.
... wie Bier. Zu viel davon und es wird einem schlecht.
... wie ein komisches Wort, das man noch nie gehört hat.
... wie ein Frühstücksei.Entweder zu hart oder zu weich.
... wie ein eingeschlafener Fuß. Es kribbelt. 
... wie ein Smartphone. Ständig klingelt, gongt oder vibriert es.
... wie das Meer. Voller Fische.
... wie ein Berg.Wieder runterzukommen ist leichter als hoch.
... wie der Wald. Kein Klo weit und breit. 
... wie eine Wüste. Irgendwann ist der Sand überall... sogar in der Unterhose.

Montag, 13. Mai 2013

Offene Bewunderung für den ernstzunehmenden Journalismus in Berlin direkt und anderen prima Sendungen im öffentlich rechtlichen Fernsehen

Ihr lieben und ebenso tollen "Journalisten" von #Berlin direkt und so,

Schön, dass ihr im Rahmen der allgemeinen Katzbuckelei so gut wie keine Live-Interviews mehr in Eurer Sendung bringt.

Deshalb schlage ich vor, dass ihr einen Einspieler produziert, vielleicht mit einem fluffigen Song, in dem ein paar sexy Girls singen: "Wir haben das Interview vor der Sendung aufgezeichnet! Yeah, yeah!".

Das käme dann vielleicht hipp und nicht mehr ganz so peinlich.

Aber, wie heißt es doch so schön: Wir müssen Euch ja nur bezahlen, schauen müssen wir Euch nicht!

Mit dem größten Respekt und Verständnis dafür, dass Ihr einfach nicht mehr in der Verfassung seid, Eurem Auftrag gerecht zu werden, verbleibe ich

Mit freundlichen Grüßen 

Euer größter Fan

P.S.: Ich habe mir diesen Beitrag bereits gestern Mittag in einem Straßencafé ausgedacht.


Donnerstag, 11. April 2013

Dienstag, 2. April 2013

Kühling


Weiße Ostern, Sturm und Schnee,
Warme Jacken, Früchtetee,
Keine Sonne, grauer Himmel,
Morgens nur ein schlaffer Seufzer.
Ungemütlich, kalt und nass.
Das macht doch alles keinen Spaß!
Dicker Pulli, lange Hos’,
Was ist nur mit dem Frühling los?

Früher war es jetzt schon wärmel.
Man ging raus mit kurzem Ärmel.
Mädchen hüpften leicht und munter
die Wiese hoch, den Feldweg runter.
Pflückten einen Blumenstrauß.
Heut’ bleibt man lieber gleich zuhaus.
Keine Lust, man setzt an Moos.
Was ist nur mit dem Frühling los?

Eis wegkratzen, Boots und Schal
Das ist doch alles nicht normal
Überall nur strenge Kühle
Nirgendwo Frühlingsgefühle
Wird nix mit dem Sonne tanken
Haste Kalt? Warme Gedanken!
Null Bock auf der Liebsten Schoß.
Was ist nur mit dem Frühling los?

In der Altstadt sitzt man drinnen.
Hört draußen nur den Regen rinnen.
Die Sonne lässt sich selten blicken,
wer hat denn da noch Lust zu arbeiten?
Mit Sommerzeit ist’s trotzdem mau,
’s bleibt abends einfach länger grau.
Was soll man denn mit so nem Dreck?
Am besten lassen wir ihn weg.
Dehnen den Winter etwas aus.
Dann fällt der Frühling eben aus.
Und wird’s dann irgendwann doch heiter,
Geht’s einfach mit dem Sommer weiter.

Denn eines, Friend-O, ist gewiss!
Dieser Frühling ist Beschiss!

Und würd sich Petrus runter trauen,
Ich würd ihm eine runter hauen.
Ich würd ihm seine Toga klauen,
Dann würd er ganz schön blöde schauen,
Und trög nur noch den Bart, den grauen,
Dann könnt’ er sich ein Iglu bauen,
Und zusehen wie sich Blut tut stauen,
In seinen Füßen, seinen blauen.
Und wenn ich dann sehe wie er sterbst,
Freu ich mich schon mal auf den Herbst!
Jörg O. Laux (März 2009)

Montag, 4. Februar 2013

Vordruck: Band Bewerbung



Da immer noch viele Bands Probleme damit haben, sich schrftlich zu bewerben, habe ich hier (inspiriert durch einen netten Bekannten) einmal den Vordruck einer allgemeinen Bandbewerbung formuliert. Die Lücken einfach mit Bandnamen etc. ergänzen und Ihr werdet schon sehen, was Ihr davon habt. 

 

Tach,


wir sind die Band _______________  [hier den Bandnamen eintragen] und haben eigentlich gar keine Lust, bei Ihnen zu spielen. Weil Sie aber noch nie etwas von uns gehört haben, wir gerne vor Publikum proben und uns dafür auch noch bezahlen lassen, unserer Biervorräte alle sind und  Pommernland abgebrannt ist, dachten wir, wir stellen uns mal vor.
Neben unserem langweiligen Namen zeichnet uns vor allem unser Repertoire aus, in dem sich die Songs befinden, die jede Kirmesband landauf landab spielt. Und das obwohl wir eigentlich privat ganz andere Musik hören und eigentlich ziemlich dufte sind, sind unsere Bühnenauftritte eher zäh.
Das beweisen auch Aussagen unseres wenig begeisterten Publikums: „Mir sind sofort die Füße eingeschlafen“ oder „Ich hab schon Schmelzkäse gesehen, der mehr rockte“ sind nur einige Zitate aus den Morddrohungen, die uns tagtäglich erreichen.
Auf  Stadtfesten, Ge­burtstagen, Hochzeiten, Neujahrsempfängen, in Clubheimen, Kneipen und Restaurants wie z. B ____________, ________________, _____________, _____________ [Namen von Lokalitäten eintragen] u. v. m brauchen wir uns gar nicht mehr blicken zu lassen.  Außerdem wurden wir auch hochkant bei der  _______________________,  __________________, _________________  [Namen von NGOs, öffentlich-rechtlichen Vereinen und regionalen und überregionalen Festivals eintragen] von der Bühne geschmissen. Wo wir aufgetreten sind, spielen wir kein zweites Mal. Garantiert!
In der Szene sind wir für unsere Unfreundlichkeit, Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit bekannt, kaum ein Konzert das pünktlich startet, wenn überhaupt. Dafür sind wir aber andererseits ziemlich teuer, essen und trinken viel. Auch während unserer Konzerte. Obwohl, Konzerte kann man das ja eigentlich nicht nennen…  
Doch wir lassen uns nicht beirren und spielen weiterhin den abgeschmacktesten Radiokram, den man sich nur vorstellen kann. Mit unseren Coversongs von  _____________ [hier bitte die aktuelle Top 10 Charts und die zehn Lieblingsbands der Rolling Stone-Redaktion eintragen]  u. v. a. kann man locker ein ganzes Rudel brünstiger Hirsche einschläfern*.

Von unseren mehrstimmigen Gesängen und vor allem den extrem langatmigen Gitarrensolos von __________  [Name des Gitarristen/der Gitarristin] haben schon ganze Hallen bleibende Schäden davongetragen und auch die Klangeffekte, der Einsatz von ________________  [exotisches Schlaginstrument eintragen] und ________________  [erfundenes Blasinstrument eintragen] konnten uns kaum vor diversen Anklagen wegen Körperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr retten. Derzeit werden wir in zwölf Staaten per internationalem Haftbefehlt gesucht.

Sie sehen also, falls Sie demnächst ihre Kneipe dicht machen, es sich endgültig mit den Nachbarn verscherzen oder bislang erfolgreichen Stadtfesten oder Festivals ein jähes Ende bereiten wollen, buchen Sie uns bitte.

Bitte auf gar keinen Fall vor 12 Uhr mittags anrufen und am Wochenende bitte gar nicht! Danke!   

  
* alternativ: eine ganze Schule seltener Wale in den Selbstmord treiben; ein Rudel reißender Wölfe zu Veganern werden lassen, mehrere Quadratkilometer Unkraut wachsen lassen, alle europäischen Staaten auflösen, viele hundert Liter Kaffee in Tee verwandeln, etc...