Donnerstag, 3. Februar 2011

Erhebliche Beamtenbeleidigung!

Straßenverkehrsgefährdung durch Drogenkonsument


Pressemitteilung vom 03.02.2011 - 14:25 Uhr
Saarbrücken / Bexbach. Bei einer Verkehrskontrolle durch Beamte des Verkehrskommissariates Bexbach entzog sich am gestrigen Mittwochnachmittag (02.02.2011), gegen 17:30 Uhr,  ein 40-Jähriger aus Bexbach mit seinem Pkw der Kontrolle.
Der als Drogenkonsument bekannte Mann gefährdete durch seine enthemmte Fahrweise bei seiner Flucht vor der Polizei andere Verkehrsteilnehmer. An seiner Wohnanschrift konnte er schließlich festgenommen werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand, wobei einer der Beamten leichte Verletzungen erlitt. Weiterhin beleidigte er die Beamten erheblich.1)
 Dem Bexbacher konnte im Anschluss der Konsum größerer Mengen Amphetamine, Heroin und Psychopharmaka nachgewiesen werden. Zudem hat er keinen Führerschein.
Nach der entnommenen Blutprobe hat der 40-jährige Mann jetzt mehrere Straferfahren am Hals, u.a. wegen Trunkenheit im Verkehr, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.
Verkehrsteilnehmer bzw. Zeugen, die durch die Fahrweise des Bexbachers gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit dem Verkehrskommissariat Bexbach unter der Telefonnummer 06826 / 523-0 in Verbindung zu setzen.
Landespolizeidirektion Saarland
Pressestelle

1) Da hätte ich mir mehr Details gewünscht. Man lernt schließlich nie aus.

Fordwerke Saarlouis 1971

gefunden beim Benz

Wie gemohlt...

Danke übrigens an Benz Rock Club.
Da fand ich das Hintergrundmotiv für diesen Blog... und so manch gute Idee!!!

Online Marsch für Ägypten auf Facebook

Virtuell Marschieren!!!

Stark!

Landeskriminalamt (LKA) Saarland ermittelt wegen gewerbsmäßigem Handel mit Dopingwirkstoffen


Pressemitteilung vom 03.02.2011 - 09:00 Uhr
Fahnder der Behörde vollstrecken drei Haftbefehle
Saarbrücken. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr: In Teilen der Bodybuilder-Szene herrscht ein oft sorgloser Umgang mit anabolen Steroiden. Aber auch der illegale Handel mit leistungssteigernden Mitteln, wie Anabolika oder mit bedenklichen Arzneien, die in Deutschland nicht zugelassen sind und für den Verbraucher ein hohes Gesundheitsrisiko in sich bergen, floriert  unter den Sportlern. Ermittler des LKA Saarland führten nun einen empfindlichen Schlag gegen die Szene.
Nach monatelanger intensiver Ermittlungsarbeit durchsuchten Beamte des LKA Saarland am Dienstag, dem 01. Februar 2011, die Wohnungen von drei Tatverdächtigen. Gleichzeitig vollstreckten die Einsatzkräfte gegen einen 30 Jahre alten Mann aus Saarlouis und einen 40-Jährigen aus Heusweiler sowie gegen einen 34 Jahre alten Mann aus St. Wendel Haftbefehle. Den Personen wird unter anderem vorgeworfen, verschreibungspflichtige Arzneimittel außerhalb einer Apotheke gewinnbringend an verschiedene Abnehmer geliefert und desweiteren Arzneimittel zu Dopingzwecken im Sport in den Verkehr gebracht zu haben. Die gewerbsmäßig vorgehenden mutmaßlichen Täter finanzierten sich auf diese Weise ihren aufwendigen Lebensstil. Die LKA-Beamten entdeckten bei den Durchsuchungen weitere Beweismittel, wie Arzneien und illegale Betäubungsmittel. „Durch den andauernden Konsum von Dopingwirkstoffen werden regelmäßig die Stoffwechselorgane Leber und Nieren unmittelbar geschädigt. In der Konsequenz kann dies bereits innerhalb einer kurzen Zeitspanne bei dem ambitionierten Sportler zu einem multiplen Organversagen führen“, so Dr. Martin Emmerich vom LKA Saarland.
Die Beschuldigten ließen sich im Rahmen ihrer richterlichen Vernehmung geständig zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen ein. Nachdem der Ermittlungsrichter Untersuchungshaft gegen die mutmaßlichen Täter angeordnet hatte, wurden sie in die JVA Saarbrücken eingeliefert.
Landeskriminalamt Saarland
Pressestelle
Pressemeldung 5/2011

Dienstag, 1. Februar 2011

Saisonbedingter, unreflektierter Unfug!

Arbeitsmarktzahlen: Kalter Winter und Hochwasser Grund für Anstieg der Arbeitslosenquote im Saarland


Pressemitteilung vom 01.02.2011 - 14:30 Uhr
Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerin für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport, sagt: „Die Wetterkapriolen der letzten Wochen sorgen am saarländischen Arbeitsmarkt für einen Anstieg der Arbeitslosenzahl“
Nach der guten Entwicklung in den letzten Monaten ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar an der Saar gestiegen. Hier handelt es sich jedoch um den saisonal üblichen Anstieg im Januar. Gründe für den Anstieg der Arbeitslosenzahl sind in diesem Jahr nicht nur der kalte Winter sondern auch das Hochwasser, welches insbesondere den wetterabhängigen Branchen zu schaffen gemacht hat. (1)
 Jedoch sind nach wie vor viele Firmen auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Vor allem werden Mitarbeiter im Handel, in der Gastronomie und im Gesundheitswesen gesucht.
„Es ist deshalb zu erwarten, dass spätestens im Frühjahr die Arbeitslosenzahlen wieder sinken werden, da der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit kurz vor einem neuen Höchststand steht“, sagt Arbeitsministerin Kramp-Karrenbauer.
Ende Januar 2011 waren rund 38.758 Frauen und Männer an der Saar arbeitslos. Dies waren 3.233 beziehungsweise 9,1 Prozent mehr als noch im Vormonat, jedoch 2.258 beziehungsweise 5,5 Prozent weniger als noch im Vergleichsmonat des Jahres 2010. Somit beträgt die Arbeitslosenquote an der Saar aktuell 7,7 Prozent.
Die Arbeitslosenquote der über 50-Jährigen hat sich ebenfalls erhöht, diese liegt nun bei 8,3 Prozent. Im Januar 2011 sind damit 11.931 über 50-Jährigen an der Saar arbeitslos.
Ministerin Kramp-Karrenbauer: „Dies ist eine Entwicklung, der man verstärkt entgegenwirken muss. Deshalb wurde speziell für die Gruppe der älteren Arbeitssuchenden das Kompetenzcenter Ü55 ins Leben gerufen.“ Die saarländische Landesregierung hat in Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland, der Bundesagentur für Arbeit sowie den Wirtschafts- und Sozialpartnern das "Kompetenzcenter Ü55" eingerichtet. Angesiedelt bei der ZPT, soll das Kompetenzcenter die Arbeitsmarktakteure darin unterstützen, Arbeitssuchenden über 55 Jahren ein Beschäftigungsangebot zu unterbreiten. (2)
Positiv ist der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen. Hier gab es im Januar im Vergleich zum Dezember 2010 eine Steigerung von 131 gemeldeten Stellen auf nun 4.876. „Daran erkennt man sehr deutlich, wie stark die Nachfrage der Wirtschaft nach Fachkräften ist“, erklärt Ministerin Kramp-Karrenbauer.

(1) Ich versteh's nicht! Noch nie hab ich das verstanden: Schauen die Personalchefs morgens aus dem Fenster und sagen: "Oh, es schneit, da muss ich ein paar Leute rausschmeißen und zwar fristlos." oder "Hui, Hochwasser. Lasst uns die Abteilung dicht machen. Aber sofort!" 
Kann mir das mal einer erklären? Aber es fragt ja keiner mehr nach. Es wird nur noch nachgequatscht. Simon says: No why, don't know why?  

(2) Wahrscheinlich ist in Zukunft dieser Arbeitsmarkt ohne gesättigt mit den ganzen (von der Allgemeinheit finanzierten) Vorruheständlern, die dank höherem Zuverdienst ohne Rentenabzug als billige Vollzeitarbeitskäfte herhalten dürfen. Mit den paar Kröten Rente kann man eben keine Fliegen fangen. Ein Model das Schule machen wird. Denn der "normale" ältere Arbeitsuchende wird dann keine Chance mehr haben, weshalb sie wahrscheinlich gleich verrentet werden und dann wieder schaffen gehen dürfen, vorausgesetzt der Bedarf ist da. Aber der ist ja bekanntlich vom Preis abhängig. Das macht sich dann mittelfristig auch schön in der Statistik. Sehet, unser Programm Ü55 hat funktioniert! Kaum noch ältere Arbeitslose. Alles nur eine Frage der Definition. Dass die Statistik nicht das Papier (noch nicht einmal das virtuelle) wert ist, auf das sie gedruckt ist, ... Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!
Siehe auch: NachDenkSeite

Der Online-Bauchladen der SZ

Aus "Journalist" 01/11, S.66ff.: "Zum Beispiel an der Saar" von Olaf Sundermeyer:

"[...] Stefan Frank, Webdesigner aus Saarbrücken, der etwa die Website des mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichneten Internetfernsehens Ehrensenf produziert hat, hält die App-Strategie der Saarbrücker für richtig. [...] Das Online-Angebot der Zeitung schreckt Frank bislang ab: 'Das ist ein unübersichtlicher Bauchladen, der sehr benutzerunfreundlich ist, [...]'".